Ratgeber

Privater KFZ-Kaufvertrag

Malte Satow

von Malte Satow

8. August 2019

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Wenn Sie sich dafür entschieden haben einen Gebrauchtwagen zu kaufen oder zu verkaufen, ist einer der letzten Schritte zur Einigung das Ausfüllen des KFZ-Kaufvertrages.

Das Unterzeichnen eines Kaufvertrags ist dringend zu empfehlen und wird häufig von der KFZ-Zulassungsstelle und der Versicherung gefordert. Im Kaufvertrag sollten alle Details zum Verkauf festgehalten werden, um unangenehmen Unstimmigkeiten nach der Übergabe aus dem Weg zu gehen. Achten Sie unbedingt auf die Rechtssicherheit des Vertrages, nicht jeder Vertrag aus dem Internet hält im Ernstfall vor Gericht stand. Neben dem Namen, der Anschrift und der Ausweisnummer des Käufers und Verkäufers, sollten alle Details vom Fahrzeug eingetragen werden. Hier sind die Fahrzeugidentifikationsnummer, der Tag der Erstzulassung und die Nummer des Fahrzeugscheins von besonderer Bedeutung. Unbedingt sollten Sie alle Ihnen bekannte Mängel am Fahrzeug in dem Vertrag aufführen um juristische Schwierigkeiten zu vermeiden.

Aber Achtung, beim privaten KFZ-Kaufvertrag sollten Käufer als auch Verkäufer vorsichtig sein. Denn der Zeitpunkt der Fahrzeugübergabe und des Geldaustausches ist im privaten Gebrauchtwagengeschäft der risikoreichste Moment für Täuschungen und Betrug. Daher sollten Sie auf ein paar Punkten achten, damit dem erfolgreichen KFZ.Kaufvertrag nichts im Wege steht.

Blick von Hinten

Wahrheitsgemäße Angabe

Elementar beim privaten Autoverkauf ist die Einhaltung von wahrheitsgetreuen Angaben. Natürlich ist es dem Verkäufer gestattet das Auto ausschmückend im Inserat zu beschreiben, jedoch nur bis zu dem Punkt, an dem keine Falschinformationen über bestehenden Mängel an den Käufer gegeben werden. Abgesehen von leichten Blechschäden, muss der Verkäufer ungefragt alle Schäden oder beseitigte Schäden am Fahrzeug erwähnen. Verschweigt der Verkäufer etwaige Mängel oder Informationen, kann der Käufer im Nachhinein das Recht auf Nachbesserung des Fahrzeugs, Rückabwicklung des Kaufs, oder sogar auf Schadensersatz haben. Eine solche Gewährleistung liegt normalerweise nicht vor, wenn ein PKW privat verkauft wird, sondern nur wenn dieser gewerblich verkauft wird.

Als privater Käufer sollten Sie alle Angaben zum Fahrzeug genau begutachten und von einem Kauf ablassen, wenn Ihnen etwas nicht ganz richtig erscheint. Außerdem sollte Sie die eingetragene Fahrzeugidentifikationsnummer im Zulassungsbescheinigung mit der eingetragenen Fahrzeugidentifikationsnummer in der Karosserie vergleichen. Sind diese beiden Nummern nicht identisch, handelt es sich wahrscheinlich um ein gestohlenes/illegales Fahrzeug.

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Die Bezahlung

Allgemein wird geraten, dass die Bezahlung eines Gebrauchtwagens durch Barzahlung ablaufen sollte. So empfiehlt etwa der TÜV SÜD diese Art der Bezahlung, da Scheck- und Wechselgeschäfte rechtliche Probleme mit sich bringen können. Allerdings ist Barzahlung eine unsichere Zahlungsmethode. Auch daher wurde in Deutschland 2017 eine EU-Richtlinie umgesetzt, die besagt, dass Bargeldgeschäfte über 10.000€ nicht mehr anonym ablaufen dürfen und die Vorlage eines Personalausweises erforderlich ist. Mit abrapay können Sie jedoch den Fahrzeugkauf ohne Bargeld und mit Sicherheit abschließen. Dieses eigens entwickelte Bezahlsystem bietet Käufer und Verkäufer die Möglichkeit die Bezahlung direkt vor Ort über das Handy abzuwickeln. Augenblicklich nach der Überweisung erhalten beide Parteien eine Bestätigung der Bank per E-Mail.

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Aufgaben nach dem Kauf

Der Verkäufer hat nach dem erfolgten Verkauf die Pflicht die zuständige KFZ-Zulassungsstelle über den Besitzerwechsel zu benachrichtigen. Dafür ist das Beiblatt "Mitteilung an die Kfz-Zulassungsstelle" über den Verkauf eines Kraftfahrzeuges erforderlich. Ebenfalls hat der Verkäufer die Aufgabe die eigene KFZ-Versicherung mit demselben Beiblatt über den erfolgten Verkauf zu informieren. Anschließend endet für den Verkäufer sowohl die KFZ-Steuerpflicht, als auch als auch das laufenden Versicherungsverhältnis zur KFZ-Versicherung.

Allerding sollte sich der Verkäufer bewusst darüber sein, dass wenn der Käufer vor der Umschreibung einen Unfall verursacht, die Versicherung des Verkäufers haftet. Dies bedeutet auch, dass die Schadenfreiheitsklassen des Verkäufers hochgestuft werden.

Der Käufer hat die Pflicht das Fahrzeug unverzüglich (nicht eindeutig definiert, aber in der Regel ein Monat nach dem Kauf) bei seiner zuständigen KFZ-Zulassungsstelle umzumelden. Welche Unterlagen Sie für die Ummeldung des Autos benötigen erfahren Sie hier. Falls Sie als Käufer sichergehen wollen, dass alle Angaben des Verkäufers korrekt waren, können Sie das Fahrzeug zur Untersuchung in eine Werkstatt bringen und dort untersuchen lassen.

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Auto verkaufen mit abracar

Wenn Ihnen der private Autoverkauf mit zu risikoreich ist, empfehelen wir Ihnen abracar. Denn abracar übernimmt den kompletten Verkaufsprozess für Sie und erzielt für Sie den bestmöglichen Preis. Beginnend mit der Erstellung eines professionellen Gutachtens und Fotos durch eine öffentlich anerkannte Prüfungsgesellschaft über die Unterstützung des Verkäufers bei der Preisfindung, die anschließende professionelle Inserierung auf den bekannten Gebrauchtfahrzeugbörsen, die Vorselektion von Interessenten sowie die finale Vermittlung des Käufers, steht Ihnen abracar immer an Ihrer Seite. Für Sie bedeutet der Verkauf mit abracar, dass Sie so viel Geld, wie mit einem eigenen Verkauf erhalten, aber keine Arbeit haben.

Also verkaufen Sie Ihr Auto mit Abracar und lehnen Sie sich zurück!


Malte Satow

Malte Satow

Auto-Enthusiast und Spezialist für alle Themen rund um das Elektroauto.


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